Der Ton wird schärfer, die Begriffe werden größer. Was einst analytische Kategorie war, dient heute oft als moralisches Signal. Die politische Sprache des Kulturbetriebs hat sich spürbar beschleunigt.
Kulturtexte haben leise ihre Richtung verändert. Statt mit denkenden Lesern sprechen viele nun mit potenziellen Käufern. Was wie Erfahrung klingt, folgt oft einer Empfehlungslogik.