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BÜCHER
Jugendstil in Berlin

Von Birgit Ströbel
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Buchcover "Jugendstil in Berlin" 
Foto: Deutscher Kunstverla
Buchcover „Jugendstil in Berlin“
Foto: Deutscher Kunstverlag
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Die Blüte des Berliner Jugendstils

Berlin im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert – eine Zeit, in der sich die Stadt in einem kreativen Rausch befand und der Jugendstil seine Blütezeit erlebte. Diese außergewöhnliche kulturelle Blüte prägte nicht nur die Kunstszene, sondern durchdrang das gesamte Stadtbild, die Architektur und den Alltag der Berliner. Der Jugendstil war mehr als eine Kunstrichtung, er war eine Lebensphilosophie, die Schönheit und Kunst in den Alltag brachte. Vor diesem Hintergrund entstand das Buch „Jugendstil in Berlin“, die erste umfassende Darstellung des Jugendstils in Berlin, die das Wesen dieser Epoche einfängt und in ausführlichen Texten und zahlreichen Abbildungen in seiner ganzen Pracht präsentiert.

Bruno Möhring, U-Bahn Sta􀆟on Bülowstraße, Berlin-Schöneberg, 1902
Landesarchiv Berlin: Abb. 11 (Foto: Waldemar Titzenthaler)
Bruno Möhring, U-Bahn Sta􀆟on Bülowstraße, Berlin-Schöneberg, 1902
Landesarchiv Berlin: Abb. 11 (Foto: Waldemar Titzenthaler)

Die Künstler des Berliner Jugendstils

Im Zentrum dieser gestalterischen Revolution standen sieben einflussreiche Künstler: Bruno Möhring, Alfred Grenander, Otto Eckmann, Henry van de Velde, August Endell, Theodor Schmuz-Baudiß und Peter Behrens. Bruno Möhring, ein herausragender Architekt, prägte das Stadtbild Berlins mit visionären Bauten. Alfred Grenander widmete sich der Eisenbahnarchitektur und schuf eindrucksvolle Bahnhöfe. Otto Eckmann und Henry van de Velde hinterließen ihre Spuren in Grafik und Kunsthandwerk. August Endell brachte die Ästhetik des Jugendstils in Literatur und Innenarchitektur ein. Theodor Schmuz-Baudiß verlieh mit seiner Porzellankunst dem Alltag Eleganz. Peter Behrens schließlich prägte das moderne Industriedesign. Ihre gemeinsame Vision und ihr innovatives Schaffen machten Berlin zum Epizentrum des Jugendstils.

Henry van de Velde
Einrichtung des Friseursalons Haby, Mitelstraße 7, 1901, Berlin, 
Stadtmuseum Berlin
Henry van de Velde
Einrichtung des Friseursalons Haby, Mitelstraße 7, 1901, Berlin,
Stadtmuseum Berlin

Der Jugendstil im Alltag

Der Jugendstil manifestierte sich nicht nur in Kunstwerken, sondern im gesamten öffentlichen und privaten Raum Berlins. Der Stil durchdrang Gebäude, Verkehrsbauten, Büros, Geschäftsräume und Privatwohnungen. Die organischen Formen, die Liebe zum Detail und die Betonung handwerklicher Qualität prägten das Stadtbild auf einzigartige Weise. Kunsthandlungen und Warenhäuser präsentierten eine beeindruckende Vielfalt an Jugendstilwerken. Berlin erwies sich als ein bedeutendes Zentrum des Jugendstils, dessen Einfluss sich auf das gesamte Leben auswirkte. Da Buch dokumentiert ausführlich, wie der Jugendstil das Berliner Stadtbild bis heute prägt.

Auswirungen des Jugendstils

Die organischen Formen, die Liebe zum Detail und die Betonung der handwerklichen Qualität sind Merkmale des Jugendstils. Diese einzigartigen Gestaltungsprinzipien des Jugendstils haben ihre zeitlose Relevanz bewahrt. In einer Welt, in der Kunsthandwerk und Ästhetik oft unterschätzt werden, lädt die Herausgeberin Birgit Ströbel mit ihrem Buch „Jugendstil in Berlin“ dazu ein, die Schönheit und Bedeutung dieses Kunststils und die Menschen dahinter neu zu entdecken. Ihre Arbeit ermöglicht nicht nur ein Eintauchen in die Vergangenheit, sondern auch ein besseres Verständnis der Inspiration und der Einflüsse des Jugendstils auf die Ästhetik, Kunst und Architektur der Gegenwart.

Daten

TitelJugendstil in Berlin
HerausgeberBirgit Ströbel
VerlagDeutscher Kunstverlag
EinbandHardcover
Seiten448  S., mit zahlr. Abb.
SpracheDeutsch
Abmessungen17 × 24 cm
ISBN978-3-422-80068-7
Preis52 €

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Buch Jugendstil in Berlin“ (Werbung) finden Sie auf der Website des Deutschen Kunstverlags.

Compliance

Das Buch wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Die Darstellung und Bewertung von HYPERMADE bleibt davon unabhängig und basiert ausschließlich auf dem Inhalt des Buches.

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